Klimawissenschaft à la Potsdam…

…funktioniert so: Erstens: Man programmiere am Computer ein Klimamodell, dass eine möglichst dramatische Meeresspiegelerhöhung ergibt. Zweitens: Man suche in der richtigen Welt so lange nach Daten, die das vorher Errechnete bestätigen, bis man irgendwo tatsächlich fündig wird. Das kann zum Beispiel ein Flecken an der Küste von North-Carolina sein. Der Rest der Welt, der nicht so gut dazu passt, ist zu vernachlässigen. Drittens: Nachdem das Computer-Modell nun bestätigt ist, verallgemeinere man das Ergebnis und rechne es munter für die Zukunft hoch. Viertens: Man gebe diesen Schrott zur weiteren Bearbeitung an seine Freunde in den Boulevard-Medien. Heraus kommen dann Schlagzeilen wie diese: „Meeresspiegel steigt so schnell wie nie zuvor“.  Ein bisschen mehr darüber, was von solcher “Wissenschaft” zu halten ist, erfährt man zum Glück hier.

Gefunden bei: Die Achse des Guten

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2 Antworten zu Klimawissenschaft à la Potsdam…

  1. multiverus schreibt:

    Der Spiegel-Artikel ist mir viel zu zahm und schwankend. Kein Wunder, dass er auf Rahmstorfs Blog wie zu erwarten „nachverarbeitet“ wird: http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2011-06-20/2000-jahre-meeresspiegel

    Um Rahmstorfs Meeresspiegel-Modellierungs-Fantasien richtig werten zu können, lohnt es sich, Nils Mörner zu Rate zu ziehen. Der stützt sich mehr auf reale Beobachtungen.: http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=einzelmeldung.php?nachrichtid=1724

    Ich verstehe Rahmstorfs Papier als ein inszeniertes Ablenkungsmanöver von der gegenwärtigen Entwicklung des Meeresspiegels: Trotz tendenziöser Korrekturen lässt sich nicht verbergen, dass aktuell der Meeresspiegel immer langsamer ansteigt. Ein antrophogener Einfluss ist nicht zu erkennen.

  2. Bibliothekar schreibt:

    Es ist nicht einfach für die Jungs vom PIK alternativlose, wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen für die Politik zu erstellen, wenn diese bereits intensiv alternativlos gehandelt hat. Jetzt rächt sich so langsam das Handeln auf schwachen wissenschaftlichen Belegen. Es wurden Weichen gelegt für Strecken auf sehr labilen Gründen zu Bahnhöfen aus Seifenblasen.
    Diese Hohlräume im Grund kann das PIK nun nicht nachträglich füllen. Die Politik bestimmt nunmehr das Handeln und schafft immer mehr Tatsachen und Konsequenzen, bis alles, gleich einer gigantischen Lawine, mangels Bodenhaftung zu Tale fährt und als Scherbenhaufen der Geschichte nur noch als negatives Beispiel dienen kann.

    Für die Bevölkerung hat die Klimakatastrophe ohnehin an Schreckenskraft eingebüßt und raubt der Wissenschaft ihre Zuhörerschaft.

    Beste Grüße B.

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