Ein weiterer Öko-Mythos wird begraben: Peak-Oil

Das schwierige an Prognosen ist, das sie die Zukunft betreffen. Das hat Mark Twain schon erkannt. Und die Zukunft ist nicht festgeschrieben. Dies zeigt sich im Augenblick beim sehr verbreitetem Öko-Mythos „Peak Oil“ (57.000.000 Ergebnisse bei Google), also dem globalen Ölfördermaximum. Treten unvorhergesehene Sprünge in der technische Entwicklung ein, sind die meisten Prognosen hinfällig, da man technische Entwicklung in der Zukunft noch schlechter vorhersagen als das Wetter. So eine technische Entwicklung ist das Fracking (hydraulic fracturing), die es ermöglicht sonst nicht wirtschaftlich erreichbare Gas- und Erdöl-Vorkommen auszubeuten. Und wie so ein technischer Sprung sich dann auswirkt, kann man schön an folgender Grafik erkennen (Prognose der Erdölförderung von nicht-OPEC Staaten):

Besonders dramatisch ist die Entwicklung der US-Erdöl-Förderung im Vergleich zur Erdgasförderung (siehe folgende Abbildung):

Die Studie „Resurging North American Oil Production and the Death of the Peak Oil Hypothesis“ sollte man sich genauer ansehen.

Was bedeutet das für uns? Wahrscheinlich reichen die Erdöl-Vorräte viel länger als gemeinhin angenommen. Das bedeutet, dass wir noch mehr Zeit bekommen uns auf eine Zeit mit sehr knappen Erdöl-Vorkommen einzustellen, als erwartet. Vor dieser Entwicklung stehen die Proteste gegen „Fracking“ in einem ganz anderen Licht. Energiesparzwang lässt sich leichter verkaufen, wenn das Ende der Öl-Versorgung schon in Sicht ist. Ein fallender Öl-Preis, aufgrund eines steigenden Angebots, wäre in unseren öko-hysterischen Zeiten schwer zu verkaufen (lach! was für ein Wortspiel🙂.

Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/peak_oil_is_dead/

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