Kein Klima der Gerechtigkeit

Das Blog „Klima der Gerechtigkeit“ der Heinrich-Böll-Stiftung berichtet hier über die Heartland-Affäre, auch Fakegate genannt. Der Autor Arne Jungjohann entblödet sich dabei nicht, als Mitarbeiter einer Organisation, die fast ausschließlich aus öffentlichen Zuwendungen finanziert wird, sich darüber zu echauffieren, dass ein privater Think-Tank sich auch über private Spenden finanziert. Spenden, nicht nur von „der Industrie“, sondern auch von zahlreichen Privatpersonen, was der Autor aber verschweigt. Dass die Heinrich-Böll-Stiftung alleine im Jahr 2010 über 45,6 Mio. Euro Steuergeld verfügte, und damit das 10-fache Budget des Heartland-Instituts, verschweigt er auch. Wozu den Leser unnötig mit Fakten belasten…

Dafür berichtet er lieber über das bereits als Fälschung identifizierten Memo, das vermeintlich belegt, dass „besonders in den USA vermeintlich unabhängige Experten aus dunklen Kanälen finanziert werden, um Zweifel an den Klimawissenschaften zu streuen.“ Wir würden mit Herrn Jungjohann und Frau Fuhr ja gerne einen kritischen Dialog führen, aber leider sind diese daran nicht besonders interessiert:

Wir sind inzwischen jenseits der Debatte, ob der Klimawandel stattfindet, und ob er durch den Menschen verursacht wird. Diese Debatte weiterzuführen ist steril. Jetzt geht es darum die Diskussion zu führen, wie wir ihn am besten bekämpfen.

Die Wissenschaft ist also festgelegt, keine Diskussion mehr notwendig, die Reihen geschlossen. Jetzt wird nur noch bekämpft. Moral spielt keine Rolle. Der Zweck heiligt die Mittel, selbst wenn die Mittel gefälschte Memos sind.

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