Öko-Designrichtlinie – Verbesserung des Produktlebenszyklus zum Wohle Aller

Die Öko-Design Richtlinie aus dem Jahr 2005 dient der Schaffung eines Rahmens für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte. Sie gibt der weisen EU-Kommission die Macht, Regulierungen zu energiebezogenen Produktgruppen vorzulegen, die sie als geeignet ansieht, um die Energieeffizienz der EU-Bevölkerung zu steigern, d.h. die EU-Kommission kann effizient, ohne den störenden Einfluss demokratischer Entscheidungsprozesse, bindende Richtlinien zu Produkten verabschieden, wie es am Beispiel der Glühbirne bereits erfolgreich demonstriert wurde.

Der selbstverpflichtung zu einem ressourceneffizienten Europa wollen wir uns anschließen und anbei ein paar konstruktive Vorschläge zur Steigerung der Volks-Energieeffizienz machen:

  • Intelligente Raum- und Heizungsthermostate: automatische Einregulierung einer maximalen Raumtemperatur von 18°C.
  • Verbot von Klimaanlagen, mit der Ausnahme öffentlicher Verwaltungsgebäude.
  • Intelligente Warmwasserversorgung: maximale Warmwassertemperatur von 35°C. Heißduscher sind Klimasünder!
  • Beschränkung von Waschmaschinen auf 40°C Sparwaschgänge mit maximal 10L Wasserverbrauch.
  • Verbot von Haushalts-Wäschetrockner
  • Verbot von Eiswürfelmaschinen
  • Verbot von Mikrowellengeräten. Frisches Essen ist gesund!
  • Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit von PKW für den privaten Gebrauch auf 100km/h
  • Beschränkung des Energieverbrauchs von Haushaltselektronik auf 30W (Computer, Spielekonsolen, Hifi-Anlagen), Ausnahme Rundfunkempfangsgeräte. Verbot der StandBy-Funktion.

Weitere Vorschläge nehmen wir gerne entgegen und leiten sie an den zuständigen EU-Volkskommissar weiter.

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