Pause in der Klimaerwärmung – eine “schlechte Nachricht”?

Die Pressemitteilung des britischen „Met Office“ mit der Erklärung, dass die Modelle des Institutes keinen globalen Temperaturanstieg mehr bis mindestens zum Jahr 2017 ergeben, hat in den vergangenen zwei Tagen gehörigen Wirbel verursacht – in Großbritannien jedenfalls, wo die meisten größeren Medien von BBC über Daily Mail und Guardian bis Times und Telegraf darauf eingingen, meist kühl berichtend, einige – wie die „Mail“ –  allerdings auch mit der berechtigten Frage, ob sich für die Klimapolitik nicht langsam eine etwas modifizierte wissenschaftliche Grundlage abzeichne. Der Guardian bat seine Leser zur Diskussion, einige Klimaforscher bestritten dort, dass sich überhaupt etwas geändert habe. In Deutschland wurde die Nachricht – bis auf wenige Blogs wie (zum Beispiel „Die Kalte Sonne“ und „Donner und Doria“) – kaum zur Kenntnis genommen. Dabei ist das „Met Office“ zwar eine britische Einrichtung, gleichzeitig aber eine zentrales Element im Räderwerk des Weltklimarates IPCC, also durchaus auch international der Rede Wert.

Interessant war die Reaktion des Unterhausabgeordneten Graham Stringer von der Labour-Partei, die derzeit die Regierung in London dafür kritisiert, dass ihre Ambitionen in Sachen Klimaschutz nachließen. Stringer warf dem Met Office vor, die „schlechte Nachricht“ nur versteckt herausgebracht zu haben, weil sie sie erstmals an Heiligabend veröffentlichte (vor zwei zeitungslosen Tagen), bevor sie Anfang Januar die Runde machte.

Da fragt man sich schon, was an der Nachricht „schlecht“ sein soll, wenn der Weltuntergang offenbar weniger wahrscheinlich wird oder doch zumindest in – etwas – weitere Ferne rückt.

Hier weiter lesen: http://donnerunddoria.welt.de/2013/01/11/pause-in-der-klimaerwarmung-eine-schlechte-nachricht/

Dieser Beitrag wurde unter IPCC, Klima, Klimawandel veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.