Neue Studie: Grönlands Eispanzer wird nicht so schnell schmelzen

Via „Die Kalte Sonne“ erreichen uns guteGroenland Nachrichten bezüglich des grönländischen Eispanzers. In einer neuen Studie unter Beteiligung des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) konnten nun frühere Schreckensszenarien des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) widerlegt werden, die ein komplettes Abschmelzen der grönländischen Eismassen bei einer Erwärmung von 1,6°C für möglich hielten.

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Einem internationalen Forscherteam ist es zum ersten Mal gelungen, die Schichtung des grönländischen Eisschildes aus der zurückliegenden Eem-Warmzeit (130 000 bis 115 000 Jahre vor heute) vollständig zu rekonstruieren. Mithilfe dieser Eisdaten können  die Wissenschaftler jetzt sagen, wie warm es damals in Grönland wurde und wie der Eispanzer auf die Klimaveränderungen reagierte. Das überraschende Fazit ihrer Studie, die heute im Fachmagazin Nature erscheint: Bei Lufttemperaturen, die bis zu acht Grad Celsius höher waren als im 21. Jahrhundert, schrumpften die Eismassen im Vergleich zu heute weitaus weniger als vermutet. Der grönländische Eisschild hatte demzufolge auch einen viel kleineren Anteil am damaligen Anstieg des Meeresspiegels als bisher angenommen. Sollte der aktuelle Temperaturanstieg in Grönland anhalten, gelten die Reaktionen des Eisschildes im Zuge der Eem-Warmzeit als ein mögliches Zukunftsszenario für die Eismassen der Insel.

Hier weiterlesen: Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts

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Kommentar: Mich wundert es, dass ihr Jungs und Mädels vom PIK offenbar tatsächlich an den Stuss glaubt, den ihr immer wieder veröffentlicht. Bei Jahresdurchschnittstemperaturen von -5,7°C soll eine Temperaturerhöhung von 0,8°C zu einem dauerhaften Abschmelzen des Grönlandeises führen? Glaubt ihr das wirklich?

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Eine Antwort zu Neue Studie: Grönlands Eispanzer wird nicht so schnell schmelzen

  1. Klimarealist schreibt:

    Pleiten, Pech und Pannen – Rahmstorf und das PIK. Und jetzt auch noch das, nach dem Golfstrom-Desaster selbiger Klimaclowns

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