Hans von Storch: „Wir Klimaforscher haben überverkauft“

Wann, fragt Fritz Vahrenholt, kommt die Nachricht auch in Deutschland an, dass die globale Temperatur seit 1998 stagniert? Die Antwort lautet: Genau jetzt. Ab heute liegt das Buch „Die Klimafalle“ von Hans von Storch und Werner Krauß im Handel, das die alarmistischen Prognosen der Klimaforschung, die Politisierung eines ganzes Wissenschaftsbereichs so kritisch beziehungsweise selbstkritisch beleuchtet wie bisher kein anderer Text aus dem Inneren des Wissenschaftsbetriebes. Den Extrakt kann jeder morgen in dem FOCUS-Interview mit Hans von Storch nachlesen (komplett nur im gedruckten Heft).

In dem FOCUS-Interview wirft der Hamburger Metereologe seinen Kollegen „methodisches Versagen“ und Alarmismus vor, und kritisiert vor allem den Weltklimarat scharf: In dem einflussreichen Gremium herrsche eine „Wagenburgmentalität“. Von Storch, Professor an der Universität Hamburg und Mitautor von Berichten des Weltklimarates sagte FOCUS, die Klimaforscher hätten sich jahrelang kaum damit auseinandergesetzt, dass die globale Temperatur seit 1998 stagniert. „Wir als wissenschaftliche Community waren nicht wirklich vorbereitet darauf, dass die globale Temperatur für ein Jahrzehnt nicht weiter steigt, während die Konzentration der Treibhausgase weiter nach oben geht. Wir haben uns zu wenig gefragt: Welche möglichen künftigen Beobachtungen könnten unsere Erklärung der Erwärmung durch Treibhausgase in Frage stellen? Wir sind zu lange einfach nur nach vorn gelaufen und haben gesagt: Prima, passt doch alles zu unseren Erklärungen. Infragestellungen sind bei vielen Kollegen nicht gern gesehen, weil sie ja den Klimaskeptikern ‚Munition liefern könnten’. Und das ist ein methodisches Versagen.“

Der Wissenschaftler stellte im FOCUS-Interview fest, dass die Prognosen seiner Kollegen, die Erde werde sich schnell erwärmen und schneereiche Winter würden der Vergangenheit angehören, auf Übertreibung und Panikmache beruhten. „Wir Klimaforscher haben eben überverkauft“. „Wir haben gesagt: Man muss die wesentlichen Wahrheiten verkünden, man darf die Menschen nicht durch zu viel Differenzierung überfordern. Das Problem ist also dadurch entstanden, dass die Klimaforschung ihre eigene Rolle nicht verstanden hat.“

Über den Weltklimarat und seinen Umgang mit Fehlern sagte von Storch gegenüber FOCUS, das Gremium sei „eine Einrichtung, die sich kein Krisenmanagement gegeben hat. Auf Vorwürfe reagiert es ähnlich wie die deutsche Chemieindustrie der sechziger Jahre, die damals auch nicht damit umgehen konnte, wenn es irgendwo Unfälle gab, und erklärt hat: Es ist gar nichts passiert.“

Via: Die Achse des Guten 

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Neue Studie: Grönlands Eispanzer wird nicht so schnell schmelzen

Via „Die Kalte Sonne“ erreichen uns guteGroenland Nachrichten bezüglich des grönländischen Eispanzers. In einer neuen Studie unter Beteiligung des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) konnten nun frühere Schreckensszenarien des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) widerlegt werden, die ein komplettes Abschmelzen der grönländischen Eismassen bei einer Erwärmung von 1,6°C für möglich hielten.

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Einem internationalen Forscherteam ist es zum ersten Mal gelungen, die Schichtung des grönländischen Eisschildes aus der zurückliegenden Eem-Warmzeit (130 000 bis 115 000 Jahre vor heute) vollständig zu rekonstruieren. Mithilfe dieser Eisdaten können  die Wissenschaftler jetzt sagen, wie warm es damals in Grönland wurde und wie der Eispanzer auf die Klimaveränderungen reagierte. Das überraschende Fazit ihrer Studie, die heute im Fachmagazin Nature erscheint: Bei Lufttemperaturen, die bis zu acht Grad Celsius höher waren als im 21. Jahrhundert, schrumpften die Eismassen im Vergleich zu heute weitaus weniger als vermutet. Der grönländische Eisschild hatte demzufolge auch einen viel kleineren Anteil am damaligen Anstieg des Meeresspiegels als bisher angenommen. Sollte der aktuelle Temperaturanstieg in Grönland anhalten, gelten die Reaktionen des Eisschildes im Zuge der Eem-Warmzeit als ein mögliches Zukunftsszenario für die Eismassen der Insel.

Hier weiterlesen: Pressemitteilung des Alfred-Wegener-Instituts

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Kommentar: Mich wundert es, dass ihr Jungs und Mädels vom PIK offenbar tatsächlich an den Stuss glaubt, den ihr immer wieder veröffentlicht. Bei Jahresdurchschnittstemperaturen von -5,7°C soll eine Temperaturerhöhung von 0,8°C zu einem dauerhaften Abschmelzen des Grönlandeises führen? Glaubt ihr das wirklich?

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wetter.net: Fünfter kalter Winter in Folge – Rekord!

8399552770_a3263f08d4_zPrognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Das scheint insbesondere auf die sog. Klimaforschung zu zutreffen. Aber die Klimaforscher sind ja kreative Leute, ich bin mal gespannt, was dazu zu sagen haben:

Wiesbaden (wetter.net), 15.02.2013 – Noch vor ein paar Jahren wurde uns von den Klimaexperten prophezeit, dass es in Deutschland zukünftig keine Winter mehr mit Eis und Schnee geben würde.

“In den 90er Jahren gab es eine ganze Reihe milder und stürmischer Winter. Diese brachten zahlreiche Schäden durch Hochwasser und Orkan. Doch in den letzten Jahren konnte man diesen Trend nicht mehr verfolgen- ganz im Gegenteil: die Winter sind wieder deutlich kälter geworden und die ganz großen Stürme wie wir sie in den 90ern erlebt haben blieben seitdem ebenfalls aus. Die Zahl der milden Westwindwetterlagen ist deutlich zurückgegangen. Die Klimaexperten prophezeiten uns noch im Jahr 2000, dass es Winter mit Eis und Schnee in Deutschland nicht mehr geben würde. Dass das falsch ist belegen heute die aktuellen Fakten”, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

Das aktuelle 30-Jahresmittel von 1981 bis 2010 zeigt für den Winter (Dezember, Januar, Februar) eine deutschlandweite Durchschnittstemperatur von plus 0,8 Grad.

Nachfolgend die Durchschnittstemperaturen der letzten 4 Winter- in Klammern die Abweichungen bezogen auf das 30-Jahresmittel von 1981 bis 2010:

2008/2009 minus 0,2 Grad (um 1 Grad kälter als das Mittel)

2009/2010 minus 1,2 Grad (um 2 Grad kälter als das Mittel)

2010/2011 minus 0,5 Grad (um 1,3 Grad kälter als das Mittel)

2011/2012 plus 0,7 Grad (um 0,1 Grad kälter als das Mittel)

Schauen wir uns die bisherige Bilanz des aktuellen Winter 2012/2013 an: Die mittlere Temperatur beträgt bisher plus 0,4 Grad. Und damit ist auch dieser Winter um 0,4 Grad kälter als das aktuelle 30-jährige Mittel. Aufgrund der Wetterprognosen der kommenden zwei Wochen wird sich daran kaum noch etwas ändern.

Quelle: wetter.net

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Netzfirmen wollen Haushaltsgeräte fernsteuern

Der Verband der euro­päischen Übertragungsnetzbetreiber (Entso-E) plant, Kühlschränke, Gefriertruhen, Wärmepumpen und Warmwasserheizungen in Europa millionenfach fernzusteuern. Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten hat Entso-E im vergangenen Januar einen entsprechenden Vorschlag auf europäischer Ebene eingebracht.

„Der Vorstoß sieht vor, dass Kühlschränke, aber auch Klimaanlagen oder Wärmepumpen, ohne Wissen der Nutzer aus der Ferne an- und ausgeschaltet werden sollen“, sagte ein Sprecher des Hausgeräte-Herstellerverbands (Ceced). „Die Netzbetreiber können dann quasi Hausgeräte aus der Ferne an- und ausschalten.“ Dazu nötig seien neue Elektronikbauteile…

Hier weiter lesen: Stuttgarter Nachrichten

Ist das der Einstieg in die „intelligente“ Stromrationierung?

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Putenfleisch im Hühnerfrikassee

Natürlich sollte in einer Packung drin sein, was drauf steht. Keine Frage. Jetzt wurde Pferdefleisch in Fertig-Lasagnen gefunden, obwohl es nicht auf der Packung stand.

Richtig, Pferdefleisch. Hysterisch, wie pferdeliebende Mädchen, denen man die Black-Beauty-Poster geklaut hat, machen die Mainstream-Medien daraus einen riesigen Skandal.  Warum eigentlich? Pferdefleisch ist eigentlich ein sehr gutes Fleisch, viel magerer als das von Rind und Schwein. Nun hat man Spuren vom Pferdemedikament Phenylbutazon in der Lasagne gefunden. Könnte gefährlich sein, weil „eine Gesundheitsgefährdung nicht auszuschließen sei“. Allerdings müsste man sich da über Jahre täglich von Rennpferden ernähren, um eine signifikante „Gefährdung“ durch das Medikament zu bewirken.

Nein. Der eigentliche Skandal ist nur die Falschetikettierung. So, als würde man Putenfleisch im Hühnerfrikassee finden.

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Neue Klimastudie: Einfluss des Menschen nur halb so groß wie angenommen

Klare Worte: “Der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vermutlich um den Faktor 2 überschätzt worden.“ Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftlich geprüfte Studie (peer reviewed) aus der Februar-Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) – eine der weltweit angesehensten wissenschaftlichen Magazine. Autoren des Beitrags („Using data to attribute episodes of warming and cooling in instrumental records“) sind Ka-Kit Tung, Experte für Athmosphärenforschung und Klimamodulation, sowie Jiansong Zhou, Klimaforscher und Mathematiker, beide von der Universität Washington in Seattle, USA. Die beiden Forscher haben die Temperaturreihen bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgt und kommen zu dem Ergebnis, dass die Eigendynamik der Strömungen und Druckverhältnisse auf dem Atlantik (Atlantic Multidecadal Oscillation, AMO) bisher stark unterschätzt worden seien beim Auf und Ab der Temperaturen.

Hier weiter lesen: http://donnerunddoria.welt.de/2013/02/13/neue-klimastudie-einfluss-des-menschen-nur-halb-so-gros-wie-angenommen/

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Wie ungewöhnlich ist unser Klima?

rekonstruktion-450kDie Abbildung oben zeigt eine Rekonstruktion der globalen Temperaturen basierend auf Eiskernen aus der Antarktis. Der mit einem Rechteck markierte Bereich rechts in der Grafik ist die aktuelle Warmzeit, das Holozän (Interglazial).

Wie leicht zu erkennen ist, war es in den letzten 450.000 Jahren in nur 10% der Zeit so warm oder wärmer als heute. Tatsächlich waren alle vorhergehenden Interglaziale wärmer als das Holozän (ca. 1-3°C). Typischerweise folgt auf eine etwa 100.000 Jahre andauernde Kälteperiode eine etwa 10.000 bis 15.000 Jahre andauernde Warmperiode, wie die in der wir heute leben.

Die aktuelle Warmperiode dauert bereits ca. 11.600 Jahre an. Wir leben in einer eher seltenen warmen Periode.

Quelle: Petit, J.R., et al., 2001. Vostok Ice Core Data for 420,000 Years. IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2001-076. NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA.

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